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7.E. Tourismus
7.E.1. Fête du BoisCommune d'Urcel (Département de l'Aisne)ProjektbeschreibungMehr als 10.000 Besucher brachte das erste 'Fête du Bois' am 8. September 1996 dem 500 Einwohnern zählenden Dorf Urcel in der Picardie."Si vous voulez exister, il faut développer des projets, organiser des fêtes, rassembler des gens", sagt der Bürgermeister zu diesem Pilotprojekt in seiner Gemeinde. Um was geht es? Das 'Fête du Bois' ist ein Dorffest, das unter dem Motto 'Holz' steht. Mitmachen dürfen alle, die ein Holzprodukt anzubieten haben, z.B. Möbelrestauratoren, Wagner, Holzfäller, Bildhauer, Holzspielzeughersteller, Handwerker usw. Für reichlich Animation ist gesorgt: Bogenschießen, Tombola, traditionelle Spiele aus der Picardie, Vorführung alter und neuer Handwerkstechniken, Waldentdeckung, Kegelspiel (natürlich aus Holz!). Mit 'Robin des Bois' am Würstchenstand bekommt das Fest einen zusätzlichen folkloristischen Touch. Auch die lokale Gastronomie ist auf das Fest eingestellt und bietet ein "Menu des Bois" an. ProjektträgerCommune d'Urcel FinanzierungCommune d'Urcel mit Unterstützung des Conseil Régional de Picardie, Conseil Général de l'Aisne, Association du Pays Laonnois, Office National des Forêts, Chambre de Métiers de l'Aisne, Groupement Sylvicole Axonien, Société d'Encouragement aux Métiers d'Art, Fédération Départementale des MJC, L'Union, L'Aisne Nouvelle, UAP Für Erwachsene wurde ein Eintrittsgeld von 10 FF pro Person erhoben. Weitere Informationen
7.E.2. Bis Repetita"-Entdeckungsreise durch die KlanglandschaftProjektbeschreibungEines der Ziele des "Parc naturel regional du Haut-Jura" war es, dem Park eine kulturelle und ökologische Ausrichtung zu geben. Ein Perkussionist hatte festgestellt, daß die Geophysik des Gebiets mit ihrem zerklüfteten Relief sich ausgesprochen gut für die Klangverstärkung eignete. Kalkstein ist ein hervorragender Schwingungsverbreiter, die Stollen und Höhlen bilden regelrechte Resonanzkörper, und die Nadelwälder und Felswände werfen zahlreiche Echos zurück. Die Landschaft mit ihren zahlreichen Falten, Einschnitten und Tälern verfugt darüber hinaus über viele natürliche Amphitheater. Klänge wie das Glockengeläut der Herden, das Summen der Insekten, der Vogelgesang und die von Menschen verursachten Geräusche sind ebenfalls ein untrennbarer Bestandteil des Berglebens. Der Perkussionist und eine Fachkraft des Parks führten zunächst eine Bestandsaufnahme aller Plätze mit hoher akustischer Qualität durch, wobei sie auf die Kenntnisse und die Erfahrung der Bewohner und Bewohnerinnen zurückgriffen. Diese Arbeit nahm zwei Jahre in Anpruch. Drei Bereiche wurden untersucht: das Läuten der Kirchenglocken, das über den Dörfern liegt, die Akustik der öffentlichen Gebäude traditioneller Bauweise und die akustisch besonders interessanten Orte in freier Natur. Anschließend wurde eine Einteilung der 80 analysierten Plätze ausgehend von ihrer Besonderheit und ihrer akustischen Qualität vorgenommen: Ungefähr 50 wurden als "punktuelle Hörplätze" klassifiziert, weitere 30 wurden der Kategorie "Panoramahörplätze" zugeordnet. DurchführungIm August 1993 wurde das Festival "Bis Repetita" organisiert. Vertreten war eine große Bandbreite traditioneller Musikarten, die eine starke Verbindung zur Landschaftsakustik aufweisen. Die erstaunliche Klangwelt konnte bei geführten Rundgängen auf den "Klangwanderwegen" entdeckt werden: Bemerkenswerte Echos, außergewöhnliche Klangreichweiten, eigentümliche instrumentale Klänge. Außerdem wurde eine Reihe von Konzerten organisiert, die in Kirchen, Grotten oder im Freien stattfanden. Trotz einiger anfänglicher Schwierigkeiten (Förderungsprobleme, Skepsis der lokalen Bevölkerung) war das Festival "Bis Repetita" ein Erfolg. Sogar bei schlechtem Wetter nahmen 2000 Personen an den vier Festivaltagen teil. Nach der Veranstaltung wurden Beschilderungen angebracht, um auch längerfristig einige leicht zugängliche, akustisch interessante Plätze zu kennzeichnen. FinanzierungDas Projekt wurde vom französischen Umweltministerium, der Europäischen Union, der Fremdenverkehrsbehörde der Region Franche-Comte und dem Entwicklungsverein des Haut-Jura finanziert. PublikationenBroschüre mit dem genauen Veranstaltungsprogramm des Klang-Festivals. Zu beziehen über untenstehende Adresse. Ansprechpartner
7.E.3. Fenêtre ouverte sur les jardins de la Gâtine, FranceProjektbeschreibungDurch das Anlegen neuer und die Instandsetzung bestehender Gärten schafft das ,Syndicat mixte d'action pour l'expansion de la Gätine' ein neues touristisches Angebot. Sinn und Zweck dieser 'Jardins de Gätine' sind außer der touristischen und kulturellen Entwicklung der Region, die Schaffung von ungefähr fünfzehn Arbeitsplätzen. Die Pflege der Gärten wird teils von sozial benachteiligten Personen durchgeführt. Fünf Gärten gibt es bereits in der Region:
Weitere Gärten sind geplant und werden mit Hilfe des Leader II-Programmes realisiert:
Obschon diese Gärten unterschiedliche Träger haben, werden sie gemeinsam vermarktet. Die Gärten gewinnen zusätzlich an Attraktivität durch Veranstaltung eines Gartenmonats, Angebot einer Broschüre, eines Gartenpasses u.ä. Weitere Informationen
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