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3.C. Instrumente der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
3.C.1. Direktkontakt, PersonenIn jeder Vereinigung gibt es Personen, auf die man aus verschiedenen Gründen hört oder deren Meinungen besonders akzeptiert werden. Wenn man bei der Vereinsarbeit auf solche 'Schlüsselpersonen' zählen kann, vereinfacht dies die Kontaktaufnahme mit der Öffentlichkeit gewaltig (Verbreitung einer Idee, Verhandlungsführung mit Verwaltungen, Sponsoring, etc.). Die beste (und kostengünstigste!) Art des Ansprechens ist jene des persönlichen Gesprächs. Der Einsatz dieses 'Mediums' ist immer und überall möglich. Allerdings reichen die zeitlichen Möglichkeiten einer oder weniger Personen nicht aus, um ganze PR-Aktionen auf diese Weise auszuführen. 3.C.2. PostwurfsendungenMassensendungen an alle Haushalte eines Gebietes (über die Post) sind eine beliebte Methode zur relativ schnellen Verbreitung von Informationen. Man sollte herausfinden, an welchem Wochentag die 'Reklamepacken' versandt werden um sich einem möglichst günstigen Verteilungstag für eigene Aussendungen zu nähern. 3.C.3. PlakateEinige Gestaltungstips:
Entfernen Sie die Plakate umgehend nach der Veranstaltung. Es macht keinen guten Eindruck, wenn nicht mehr aktuelle Informationen rumhängen. 3.C.4. Mitglieder-, GemeindezeitungEine gut gestaltete Mitgliederzeitung kann ein geeigneter Informationsträger für Vereine, Initiativen sein. Auch für Gemeinden ist die Herausgabe eines Informationsblattes ein wichtiger Draht zum Bürger. Binden Sie Ihre Leser/innen ein: schaffen Sie Diskussionsforen, machen Sie Aufrufe zur Mitarbeit, organisieren Sie kleine Wettbewerbe. Das schafft konkrete Ansatzpunkte für einen direkten Kontakt zum Zielpublikum. Wichtige Voraussetzung ist ein starkes Redaktionsteam, das für eine ausgewogene, vielseitige Information sorgt (Arbeit kann nicht an einem hängen) und sämtliche Beiträge vor dem Druck unter dem Aspekt der Außenwirkung für den Verein/Gemeinde prüft. Allerdings sind die zeitlichen und finanziellen Hürden einer eigenen Zeitung recht groß. Als Alternative kann man sich auch nach einer regelmäßigen Rubrik in bestehenden Zeitungen umschauen: Regionalzeitungen, Vereinszeitungen, Gemeindezeitung. 3.C.5. PressearbeitDie Pressearbeit ist ein wichtiges Instrument der Informationsarbeit. Sie ist in der Regel an den/die (Fach)Redakteur/in eines Pressemediums gerichtet. Zum Umgang mit der PresseAuf den Schreibtischen von Redakteuren/innen landen Tag für Tag Unmengen an Pressemeldungen. Eine dilettantisch aufgemachte, uninteressante und schlecht geschriebene Pressemitteilung hat nur eine Chance - innerhalb weniger Sekunden im nächsten Papierkorb der Redaktion zu landen. Sie sollten daher einige Grundregeln der Presseinformation beachten, um mit ihrer Meldung durchzukommen. Bausteine einer professionellen Pressearbeit
Die PressemitteilungPresseinformationen können - je nach Aktivitäten - ein wichtiges Instrument der PR-Arbeit sein. Sie gehen in der Regel an die (Fach)Redakteure/innen folgender Medien: Wochenzeitungen, Regionalzeitungen, Pfarrbriefe, Gemeindezeitungen, Rundfunk, Fernsehen. Sie sollten sorgfältig überlegt und mit dem Vorstand abgestimmt werden. Auch hier gibt es einige Faustregeln:Checkliste - Was freut die Redaktion? Äussere Form
Aufbau / Inhalt
Beispiel: Pressemitteilung 'Musik Hören Musik Machen - Open-Air Festival' (siehe Anhang) Oft werden Pressemitteilungen von den Redakteuren/innen selbst verfaßt. Dies nach einer Pressekonferenz, einem Pressegespräch oder dem Besuch einer Veranstaltung. Damit die nötigen Informationen beim Redakteur richtig rüberkommen, sollten diese Formen der Informationsvermittlung sehr gut vorbereitet sein. Die PressekonferenzPressekonferenzen sind eine recht aufwendige Form der Informationsvermittlung. Man sollte je nach Informationsart und -zweck sorgfältig abwägen, ob ein persönliches Gespräch mit einem Journalisten/in (das sogenannte Pressegespräch) ausreicht. siehe Praktisches: ‚Photo Ardennes' - Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit durch professionelle Technik Checkliste - Die erfolgreiche PressekonferenzEinladung:
Raumgestaltung:
Ablauf:
Andere Hinweise
Beispiel: Einladung zur Pressekonferenz 'Musik Hören Musik Machen - Open-Air Festival' (siehe Anhang) Die PressemappeTeilnehmer einer Pressekonferenz erhalten üblicherweise eine Pressemappe, die folgende Unterlagen enthält:
Auch im Falle eines Pressegespräches sollte eine Pressemappe zusammengestellt werden. Wichtig: Pressemappe nie vor einer Pressekonferenz aushändigen. Auch wenn bestimmte(r) Redakteurin sich abmeldet und um Zusendung der Mappe bittet - erst nach der PK zugeschicken. Andernfalls hätte sie/er einen ungerechtfertigten Zeitvorsprung vor seinen Kollegen/innen. Eine interne Abstimmung der Personal-, Zeit- und Terminplanung ist natürlich eine wichtige Voraussetzung für eine zufriedenstellende Abwicklung der Öffentlichkeitsarbeit (siehe 'Kreative Projektplanung'). Vorige Seite: Grundsätzliches - Nächste Seite: Anhang | |||||||